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Von der Presse als „betörend sicher, mit astralischen Höhen und Durchschlagskraft“ (Oper!) sowie als „vollends bezaubernd“ (Tagesspiegel) gelobt, hat sich die junge Mezzosopranistin Alice Lackner in kürzester Zeit auf den bedeutendsten Bühnen der klassischen Musik einen Namen gemacht.
Sie wurde zu renommierten Festivals und Spielstätten eingeladen, darunter die Berliner Philharmonie und das Konzerthaus, das Musikfest Berlin, die Hamburger Elbphilharmonie, das Aalto-Theater Essen, die Kölner Philharmonie, das George-Enescu-Festival in Bukarest, die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth, die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci und die Thomaskirche Leipzig.
Alice Lackner pflegt eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dessen Chefdirigenten Vladimir Jurowski sowie mit der lautten compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner. Darüber hinaus trat sie mit renommierten Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Essener Philharmonikern, dem Brandenburgischen Staatsorchester und dem Russischen Staatsorchester Kaliningrad auf. Im Bereich der historisch informierten Aufführungspraxis arbeitete sie mit führenden Barockensembles zusammen, darunter das Ensemble 1700 (unter der Leitung von Dorothee Oberlinger), L’Orfeo, La Banda, Concerto Theresia und Le Buisson Prospérant. Diverse Aufnahmen für den Deutschlandfunk, BR-Klassik, ARTE Concert, cpo, Sony, Brilliant Classics und GENUIN belegen ihr künstlerisches Schaffen.
Alice Lackner ist besonders rege im Konzert- und Oratorienfach tätig. Im September 2025 war sie mit der Filharmonia Pomorska (Polen) als Alt-Solistin in Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2 zu hören, und im März desselben Jahres mit Zemlinskys Maeterlinck-Liedern gemeinsam mit dem Brandenburgischen Staatsorchester unter Leitung von Nabil Shehata. Highlights der letzten Jahre waren außerdem ihr Debut in der Hamburger Elbphilharmonie mit Werken von Charpentier, Lalande und Händel, Bachs h-moll Messe und Mahlers Sinfonie Nr. 4 mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, unter Leitung von Vladimir Jurowski, oder auch Mozarts c-moll Messe in der Berliner Philharmonie.
In jüngster Zeit tritt sie im Konzertfach auch als Sopranistin in Erscheinung, wie z.B. in Dvoraks "Stabat Mater", Rossinis "Petite Messe Solenelle", oder auch in Stravinskys "Les Noces".
Im Opernfach debutierte Alice Lackner im Jahr 2025 mit dem "Romeo" in Vincenzo Bellinis "I Capuleti e i Montecchi" am Stadttheater Bremerhaven. In den Jahren zuvor war sie u.a. im Aalto-Theater Essen, im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, im Theater Aachen, bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci, bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, im Stadttheater Aschaffenburg oder im Theater Winterthur zu hören. In Produktionen der lautten compagney Berlin sang sie den "Ruggiero" in Händels "Alcina", den "Volpino" in Haydns "Lo Speziale" und viele weitere. Auf der Opernbühne arbeitete sie bereits mit Regisseuren wie David Hermann, Holger Potocki, Anisha Bondy, Jean Renshaw oder Nils Niemann zusammen.
Eine Herzensangelegenheit ist für Alice Lackner das Kunstlied. Im November 2025 wurde ihre Gesamteinspielung der Lieder von George Antheil beim Label Brilliant veröffentlicht (zusammen mit dem Pianisten Philip Mayers). Im Februar 2025 war sie mit dem Pianisten Jascha Nemtsov im Berliner Konzerthaus mit Liedern von Mieczysław Weinberg zu hören. Gemeinsam erarbeiteten die beiden außerdem u.a. sephardische Lieder von Alberto Hemsi oder Lieder auf Texten von Margarete Susman.
Alice Lackners Debüt-CD "Ernsthaft?!" erschien 2021 beim Label GENUIN; gemeinsam mit der Pianistin Imke Lichtwark interpretiert sie darauf Werke von Zemlinsky, Schönberg und Sven Daigger.
Alice Lackner singt leidenschaftlich gerne zeitgenössische Musik. Anfang 2026 sang sie den Liedzyklus VOICES von Hans Werner Henze im Konzerthaus Berlin zusammen mit dem Ensemble UnitedBerlin und Vladimir Jurowski. Im September 2024 sang sie gemeinsam mit dem Zafraan Ensemble die "Frühen Kafka-Texte" von Ruth Zechlin in Berlin. Im Jahr 2023 war sie als "Martha" in der Uraufführung von Gordon Kampes "Dogville" am Aalto-Theater Essen zu erleben (Regie: David Hermann). Zudem arbeitete sie mit Komponistinnen und Komponisten wie Bernd Franke, Sven Daigger, Ruth Alon, Johannes X. Schachtner, Oscar Jockel, oder Sabine Wüsthoff zusammen.
Sie singt außerdem in solistisch besetzten Ensembleformationen, und gründete im Jahr 2019 das Trio meZZZovoce, das bereits diverse Auftragskompositionen vergeben und Uraufführungen vorgenommen hat.
Die gebürtige Münchnerin studierte bei Prof. Kunz-Eisenlohr an der HfMT Köln/Aachen. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und gewann mehrfach Preise bei internationalen Wettbewerben, zuletzt den ersten Preis sowie den Traetta-Preis beim "Concorso internazionale di canto lirico Tommaso Traetta" in Bitonto 2024. Weitere Impulse erhielt sie bei Brigitte Fassbaender, Gerd Uecker, Robert Holl, Ulrich Eisenlohr und Sami Kustaloglu.
Seit 2025 ist Alice Lackner die künstlerische Leiterin des Festivals GÜLDENER HERBST in Thüringen. Neben ihrer musikalischen Karriere hat Alice Lackner einen Master-Abschluss in Soziologie und arbeitet am ZOiS in Berlin. Alice Lackner spricht Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Russisch, und lernt derzeit Arabisch und Hindi.
Zuletzt aktualisiert am 13.06.2026
Acclaimed for her voice, described as "seductively confident, with an astral top register and penetrating power" (Oper!) and "utterly enchanting" (Tagesspiegel), the young mezzo-soprano Alice Lackner has swiftly captivated audiences in many of the world’s leading classical music stages.
She has been invited to perform at prestigious festivals and venues such as the Berlin Philharmonie and Konzerthaus, Elbphilharmonie Hamburg, Musikfest Berlin, Cologne Philharmonie, the George Enescu Festival in Bucharest, the Innsbruck Festival of Early Music, the Aalto Theater Essen, the Margravial Opera House Bayreuth, the Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, and the Thomaskirche in Leipzig.
Alice Lackner enjoys a close artistic collaboration with the Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin and its chief conductor, Vladimir Jurowski, as well as with the lautten compagney Berlin under the direction of Wolfgang Katschner. She has also performed with renowned orchestras such as the Konzerthausorchester Berlin, the Gewandhausorchester Leipzig, the Essener Philharmoniker, the Brandenburgisches Staatsorchester, and the Russian National Orchestra of Kaliningrad. In the field of historically informed performance, she has worked with leading baroque ensembles, including Ensemble 1700 (under the direction of Dorothee Oberlinger), L’Orfeo, La Banda, Concerto Theresia, and Le Buisson Prospérant. Various recordings have been published for Deutschlandfunk, BR-Klassik, ARTE Concert, cpo, Sony, Brilliant Classics and GENUIN.
Alice Lackner is particularly active in the concert and oratorio repertoire. In September 2025, she sang the Alto-solo part in Gustav Mahler's 2nd symphony with the Filharmonia Pomorska (Poland). In March of the same year, she performed Zemlinsky’s Maeterlinck Songs with the Brandenburg State Orchestra under the baton of Nabil Shehata. Highlights of recent years include her debut at Hamburg’s Elbphilharmonie with works by Charpentier, Lalande, and Handel, Bach’s Mass in B minor and Mahler’s Symphony No. 4 with the Berlin Radio Symphony Orchestra under Vladimir Jurowski, as well as Mozart’s Great Mass in C minor at the Berlin Philharmonie. She recently also performed soprano parts in works such as Dvorak's "Stabat Mater", Rossini's "Petite Messe Solenelle" or Stravinsky's "Les Noces".
As an opera singer, Alice Lackner gave her debut as "Romeo" in Vincenzo Bellinis "I Capuleti e i Montecchi" at the Stadttheater Bremerhaven in 2025. Previously, she sang at the Aalto-Theater Essen, the Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, Theater Aachen, Stadttheater Aschaffenburg or Theater Winterthur. In productions of the lautten compagney Berlin, she performed "Ruggiero" in Handel's "Alcina" or "Volpino" in Haydn's "Lo Speziale", amongst others. On the opera stage, she worked with stage directors like David Hermann, Holger Potocki, Anisha Bondy, Jean Renshaw or Nils Niemann.
A heartfelt passion for Alice Lackner is the art song. In November 2025, her complete recording of songs by George Antheil was published with the record label Brilliant Classics (together with pianist Philip Mayers). In February 2025, she could be heard at the Konzerthaus Berlin together with pianist Jascha Nemtsov, performing songs by Mieczysław Weinberg. Together, the two have also worked on, among other things, sephardic songs by Alberto Hemsi and songs set to texts by Margarete Susman. Alice Lackner's debut CD “Ernsthaft?!” was released in 2021 on the GENUIN label; together with pianist Imke Lichtwark, she performs works by Zemlinsky, Schönberg, and Sven Daigger on it.
Alice Lackner is also very passionate about contemporary music. In the beginning of 2026, she sang Hans Werner Henze's VOICES at the Berlin Konzerthaus together with Ensemble UnitedBerlin and Vladimir Jurowski. In September 2024, she performed Ruth Zechlin's "Frühe Kafka-Texte" in Berlin together with Zafraan Ensemble. In 2023, she sang the role of "Martha" in the world premiere of Gordon Kampe's opera "Dogville" at Aalto-Theater Essen. Furthermore, she worked with composers such as Bernd Franke, Sven Daigger, Ruth Alon, Johannes X. Schachtner, Oscar Jockel, or Sabine Wüsthoff. She also sings in small ensembles, and founded in 2019 the Berlin-based trio meZZZovoce, with which she has sung a great variety of world premieres.
Born in Munich, she studied with Prof. Kunz-Eisenlohr at the HfMT Cologne/Aachen. She was a scholarship holder of the German National Academic Foundation and won several prizes at international competitions, most recently the first prize as well as the Traetta Prize at the "Concorso internazionale di canto lirico Tommaso Traetta" in Bitonto 2024. She also received further inspiration from Brigitte Fassbaender, Gerd Uecker, Robert Holl, Ulrich Eisenlohr, and Sami Kustaloglu.
Since 2025, Alice Lackner is the artistic director of the festival GÜLDENER HERBST in Thuringia. In addition to her career in music, she holds a Master’s degree in sociology and works as a researcher at the Berlin-based ZOiS. Alice Lackner speaks German, English, Italian, French and Russian, and is currently studying Arabic and Hindi.
Last biography update: 13 June 2026