"Alice Lackner setzte mit ihrer samtweichen Stimme besonders eindringliche Akzente"

(Aachener Nachrichten, 11/2018)

 

"Sehnendes Liebesleid traf sie ebenso gut wie die gegensätzliche jubilierende Freude in bester Koloratur. Zur Flexibilität kam größte Genauigkeit: Selbst nach einem emotional gebrochenen, fast dahinsterbenden Wort gelang der gebürtigen Münchenerin der kraftvolle Silbenschluss"

(Weilheimer Tagblatt 03/2015)

 Die junge Mezzosopranistin Alice Lackner ist als Opern-, Konzert- und Liedsängerin international tätig.

 

Als Solistin arbeitete Alice Lackner bereits mit führenden Orchestern wie dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder) oder dem L‘Orfeo Barockorchester zusammen. Im Juni 2019 gab sie ihr Debüt in der Berliner Philharmonie mit Lili Boulangers "Psalm 130: Du fond de l'abîme" zusammen mit dem Collegium Musicum Berlin unter der Leitung von Donka Miteva.

Kurz darauf folgte ein Engagement als "Stimme der Ungeborenen" in "Die Frau ohne Schatten" (R. Strauss) in der Berliner Philharmonie sowie im Sala Mare a Palatului Bukarest, gemeinsam mit dem Rundfunksinfonieorchester und dem Rundfunkchor Berlin unter der Leitung von Vladimir Jurowski.

 

Im Opernfach war Alice Lackner zuletzt als Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg als Nancy in Flotows „Martha“ zu hören. Aber auch schon während ihres Studiums übernahm sie solistische Partien am Theater Aachen u.a. in Rusalka (Dvořak), Les Brigands (Offenbach) und in Jenufa (Janaček).

 

Seit 2017 arbeitet Alice Lackner außerdem regelmäßig mit renommierten Ensembles wie dem NDR Chor, dem RIAS Kammerchor, dem BR Chor und dem Berliner Rundfunkchor zusammen. Im Zuge dieser Zusammenarbeit sang sie unter Dirigenten wie Riccardo Muti, Andris Nelsons oder René Jacobs; mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, oder dem Freiburger Barockorchester; und in Konzerthallen wie der Elbphilharmonie Hamburg, der Pariser Philharmonie, oder der Suntory Hall Tokio. 

 

Bis 2015 studierte Alice Lackner in der Klasse von Frau Prof. Kunz-Eisenlohr an der Musikhochschule Köln/Aachen und ergänzte ihre Ausbildung durch zahlreiche Meisterkurse und Privatunterrichte, u.a. bei Brigitte Fassbaender, Gerd Uecker, Robert Holl, Luana DeVol und Ulrich Eisenlohr.

Sie ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie Preisträgerin der Wettbewerbe “Podium junger Gesangssolisten” in Essen (2015), “cantatebach!” in Greifswald (2017) und der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2019).

 

Neben ihren solistischen Engagements geht Alice Lackner regelmäßig mit ihrem international besetzten Aix Alma Trio auf Tournee, dessen Programm durch ein weites Spektrum von leichten Operetten-Melodien bis hin zum anspruchsvollen Liedrepertoire ein breites Publikum begeistert.

Zudem gründete sie im Jahr 2019 zusammen mit den Mezzosopranistinnen Katharina Heiligtag und Anna-Luise Oppelt das Trio meZZZovoce, welches sich einem breiten Repertoire von a-capella Musik der Renaissance bis hin zur minimal music widmet. 

 

Alice Lackner lebt derzeit in Berlin und gibt ihre sängerische Erfahrung auch als Stimmbildnerin weiter, wie beispielsweise im Jungen Kammerchor Berlin. Sie ist außerdem ausgebildete Soziologin (M.A.) und ist am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien Berlin (ZOiS) wissenschaftlich tätig (www.zois-berlin.de).