"Alice Lackner setzte mit ihrer samtweichen Stimme besonders eindringliche Akzente"

(Aachener Nachrichten, 11/2018)

 

"Sehnendes Liebesleid traf sie ebenso gut wie die gegensätzliche jubilierende Freude in bester Koloratur. Zur Flexibilität kam größte Genauigkeit: Selbst nach einem emotional gebrochenen, fast dahinsterbenden Wort gelang der gebürtigen Münchenerin der kraftvolle Silbenschluss"

(Weiheimer Tagblatt 03/2015)

Die Mezzosopranistin Alice Lackner studierte bis 2015 in der Klasse von Frau Prof. Kunz-Eisenlohr an der Musikhochschule Köln, Standort Aachen. Schon während ihres Studiums übernahm sie solistische Partien am Theater Aachen u.a. in Rusalka (Dvořak), Les Brigands (Offenbach) und in Jenufa (Janaček). Ihr Repertoire im Konzert- und Oratorienfach reicht vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik.

 

Alice Lackner ergänzte ihre Ausbildung durch zahlreiche Meisterkurse und Privatunterrichte, u.a. bei Brigitte Fassbaender, Gerd Uecker, Robert Holl, Luana DeVol und Ulrich Eisenlohr. Sie ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie Preisträgerin der Wettbewerbe “Podium junger Gesangssolisten” in Essen (2015) und “cantatebach” in Greifswald (2017).

 

Seit 2017 arbeitet Alice Lackner regelmäßig mit renommierten Chören wie dem NDR Chor, dem RIAS Kammerchor, dem BR Chor und dem Berliner Rundfunkchor zusammen. Im Zuge dieser Zusammenarbeit sang sie unter Dirigenten wie Andris Nelsons, Thomas Hengelbrock und Christoph Eschenbach; mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester oder dem Freiburger Barockorchester; und in Konzerthallen wie der Elbphilharmonie Hamburg, der Suntory Hall Tokio, oder dem Großen Festspielhaus Salzburg.

 

Neben ihren solistischen Engagements geht Alice Lackner regelmäßig mit ihrem international besetzten Aix Alma Trio auf Tournee, dessen Programm durch ein weites Spektrum von leichten Operetten-Melodien bis hin zum anspruchsvollen Liedrepertoire ein breites Publikum begeistert.

 

Alice Lackner lebt derzeit in Berlin und gibt ihre sängerische Erfahrung auch als Stimmbildnerin weiter, wie beispielsweise im Jungen Kammerchor Berlin. Sie ist außerdem ausgebildete Soziologin (M.A.) und ist am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien Berlin (ZOiS) wissenschaftlich tätig. Im Frühjahr 2018 veröffentlichte sie zusammen mit Gwendolyn Sasse den Artikel "War and identity: the case of the Donbas in Ukraine" in der Zeitschrift "Post-Soviet Affairs" (34/2-3).